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von Gisela & Herbert Ruffer

Das ist meins!

Der Porzellanladen eines Menschen beinhaltet je nach Temperament, Persönlichkeit und Prägung eine umfangreiche Sammlung von leicht zerbrechlichem Eigentum:

  • Wir alle kennen wahrscheinlich jemanden, der uns schon mal die Zeit oder die Nerven geraubt hat, indem er uns ausführlich und langwierig Dinge erzählte, die uns eigentlich gar nichts angingen oder nicht im Geringsten interessiert haben.
  • Und bestimmt kennen wir auch Situationen, wo uns jemand von unseren Plänen abbringen wollte, weil er sie seiner Ansicht nach nicht für gut befand.
  • Oder jemand sagte uns, dass das wohl überzogen und unsinnig sei, sich vor einer bestimmten Sache so sehr zu fürchten.
  • Und womöglich haben Sie es auch das schon mal erlebt, dass jemand Sie vehement von seiner Meinung überzeugen wollte und schon gar nicht mehr richtig zugehört hat, wenn Sie Ihre Sicht der Dinge darlegten.
  • Oder kennen das Sie etwa auch? Jemand sagt uns, dass wir eigentlich keinen Grund haben, sauer zu sein oder frustriert und unzufrieden. Das ist schon allerhand, wenn uns jemand sagt, welche Gefühle wir nicht haben sollen, obwohl wir sie offensichtlich trotzdem spüren.
  • Dann gibt es Situationen, wo uns jemand dazu bringen möchte, dass wir für ihn tun, was er für sich selbst nicht tun kann oder will, weil es vielleicht zu anstrengend oder womöglich zu wenig anspruchsvoll ist wie z.B. den Müll rausbringen.
  • Sie kennen womöglich auch das: Wenn man in einer Art und Weise um Hilfe gebeten wird, die einem kein Nein ermöglicht. Von einem unserer früheren Freunde haben wir oft gehört: „Mach’ du, ich trau’ mich nicht“, wenn es z.B. darum ging, mit einigen gutaussehenden Exemplaren des anderen Geschlechts ins Gespräch zu kommen.
  • Oder jemand hat zu Ihnen gesagt: „Jetzt lob’ mich doch mal!“
  • Oder „Lass mal gut sein, das tut’s schon!“ – obwohl Sie mit der abgelieferten Qualität nicht zufrieden sind.
  • Leider gibt es auch das: niedergemacht zu werden mit herber Kritik, die weitaus schlimmeren Schaden anrichtet als nur unsere Hybris zu demütigen.
  • Und wer von uns fühlt sich nicht in seinem Pflichtgefühl angesprochen, wenn er hört: „Das bist du mir schuldig!“

Wenn es sich um Ihre Zeit und Nerven handelt, wenn es Ihre Pläne betrifft, selbst wenn es um Ihre Angst geht, um Ihre Gefühle, Ansichten und Meinungen, sagen Sie selbstbewusst Nein und ziehen Sie eine Grenze, die der andere zu achten hat. Lassen Sie sich nicht vereinnahmen und einspannen ohne es wirklich zu wollen. Und lassen Sie sich erst recht nicht niedermachen.

Also: Beherzigen Sie, was ein Grafity an einer Wand mit den folgenden Worten sagt:
„Kämpfe für das, was dich weiterbringt.
Akzeptiere, was du nicht ändern kannst.
Und trenn‘ dich von dem, was dich runterzieht.“

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